Logbuch der Freiheit

Liberale Perspektiven – Markt, Moral, und Medien

Archiv für das Schlagwort “Soziale Gerechtigkeit”

Der Mindestlohn: Eine moralische Katastrophe

– die Kapitulation des freien Willens.

Am heutigen Tag beschloss der Bundestag den flächendeckenden Mindestlohn mit lediglich fünf Gegenstimmen. Magere fünf Abgeordnete verteidigten – ob nun aus Überzeugung oder Opportunismus – die Freiheit des Arbeitsmarktes. Alle anderen Abgeordneten votierten mit ihrer Stimme für die drastische Schwächung der Marktwirtschaft und der freiheitlichen Grundordnung der Bundesrepublik.

Doch es handelt sich nicht nur um eine ökonomische Katastrophe, sondern vielmehr um den Beweis für die moralische Verkommenheit und Anmaßung der Politik.

Ein dem Menschen angeborenes Recht, nämlich das Recht auf freiwillige Interaktion wird schlicht ignoriert. Der freie Wille wird dem Individuum verwehrt und mit ihm das Recht auf Eigentum der eigenen Arbeitskraft.

Keine „soziale Gerechtigkeit“ und keine „Solidarität“ kann die Entmündigung des Menschen durch das Verwehren von freiwilliger Interaktion rechtfertigen.

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Wenn Arbeitgeber und Arbeitnehmer eine freiwillige Übereinkunft treffen, die sich in einem Vertrag ausdrückt, so hat die Politik kein Recht auf Intervention. Nicht die Politik hat über den Wert von Arbeit zu entscheiden, sondern die kooperierenden Individuen. Entschließt sich ein Individuum, für einen geringeren Lohn als 8,50 € zu arbeiten, so darf sich kein Politiker auf das hohe moralische Ross setzen und diesem Individuum die Arbeit beziehungsweise den Arbeitsvertrag verwehren.

Wer der Überzeugung ist, dass ein Politiker die Bedürfnisse und Wünsche eines Individuums besser kenne als der Mensch selbst und er deswegen berechtigt sei, den freien Willen des Individuums zu ignorieren, der leugnet nicht nur Eigenverantwortung und Moral, sondern auch das Recht auf (s)ein (eigenes) selbstbestimmtes und freies Leben.

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