Logbuch der Freiheit

Liberale Perspektiven – Markt, Moral, und Medien

Archiv für das Schlagwort “Enteignung”

Planwirtschaftliche Streicheleinheiten: „Reguliert den Bitcoin!“

– von besorgten Politikern und hilflosen Verbrauchen. Führt die heilige Kuh in die Manege!

Es könnte für die herrschende Klasse alles so paradiesisch sein. Die Staatsgläubigkeit ist ungebrochen, die horrende Abgabenquote dürfte dem ein oder anderen altgedienten SED-Kader noch ein Lächeln ins Gesicht zaubern und das Geldsystem ist weiterhin monopolisiert – eigentlich perfekte Voraussetzungen, um die Herde in Schach zu halten, wenn man doch bedenkt, dass das Staatsmonopol die Geldmenge je nach Belieben ausweiten kann, um ihre Wahlversprechen zu finanzieren. Entweder Krieg oder Sozialstaat? Entweder Rente oder Eurorettung? Entweder EU-Gelder oder Schulsanierung? Entweder-oder-Fragen gehören der Vergangenheit an – die Geldschöpfung „aus dem Nichts“ ermöglicht die schuldenbasierte Finanzierung von allen Vorhaben. Traumhaft oder? Wer wäre da nicht gerne Politiker…

Doch Angst macht sich breit: Die Innovation hat den Staat längst überrollt und erodiert langsam, aber sicher das staatliche Geldmonopol. Die Bohrspindel ist dabei die kryptographische Währung Bitcoin. Auf die Frage „Was sind Bitcoins?“ antwortet das folgende Video:

Der Bitcoin wurde anfangs belächelt: Politik und Medien hielten ihn für eine temporäre Spielerei von Heckern und Spekulanten – doch sie unterschätzten ihn maßlos und aus dem Lächeln wurde im Angesicht der rasant steigenden Kurse eine Miene der Verzweiflung. In den letzten Wochen wurde die Erfolgsgeschichte mit weiteren Meilensteinen gekürt: Der US-Hardware-Riese „DELL“ kündigte an, künftig auch den Bitcoin als Zahlungsmittel zu akzeptieren. Auch die Geschäftsführung des Bargeldtransferunternehmens „Western Union“ kündigte eine künftige Akzeptanz des Bitcoins an – Wertsteigerung und Nachfragezuwachs winken.

Ängstliche Gesichter werden den Siegeszug sicher nicht stoppen, deswegen braucht es einen Vorwand, um nicht völlig die Kontrolle zu verlieren. Dabei setzt man auf altgediente Methoden und führt kurzerhand die schon ergraute, aber immer noch heilige Kuh des Verbraucherschutzes ans Licht der Öffentlichkeit. Um ihren Hals baumelt ein Präsentkorb mit allerlei Regularien und feucht-fröhlichen Gesetzen – alles nur für die hilflosen Verbraucher, versteht sich doch von selbst!

Ganz vorne an der Propagandafront: Der Kettenhund der Europäischen Zentralbank (EZB), die Europäische Bankenaufsicht (EBA). In der kürzlich publizierten Analyse „Opinion on Virtual Currencies“, die immerhin ganze 46 Seiten lang ist, präsentiert die EBA das ein oder andere Bonbon gegen den Bitcoin. Manche Argumente zeugen nur von Unkenntnis, andere entspringen dreister Heuchelei.

So lautet das „high risk arguement C05“: „Marktteilnehmer werden von kriminellen oder terroristischen Organisationen kontrolliert.“ Da nur ein Internetzugang für eine Bitcoin-Transaktion nötig ist, seien dubiose Marktteilnehmer wahrscheinlich. Der unschuldige Marktteilnehmer hätte aufgrund des nicht vorhandenen international geltenden Rechts keine Sicherheit. Die Pointe: Selbst wenn ein Schlitzohr einen unbescholtenen Bürger übers Ohr hauen möchte, so gibt der Bitcoin ihm keine Möglichkeit dazu. Ist die Zahlungsanweisung einmal erfolgt, hat der Kriminelle keine Schlupflöcher, um das Geld auf illegalen Wegen wieder in seinen Besitz zu bringen. Auch Diebstahl ist nahezu unmöglich: Ein Bitcoin-Konto ist sicherer als jedes Online-Banking-Konto.

Auch könne der unsichtbare Schlüssel für das eigene Konto in Form eines Passworts verloren gehen – auch dies sei ein „high risk“. Es ist aufschlussreich, dass der Staat seinen Bürgern nicht einmal zutraut, das eigene Geld aufzubewahren, sei es nun Bargeld in einer Geldbörse oder digitales Bargeld mittels Passwort. Wer dem Menschen eine kollektive Unfähigkeit unterstellt, der wird auch nicht zögern, die staatliche Kontrolle des privaten Vermögens zu fordern. Wie soll der unmündige Bürger denn auch wissen, wie er sein Geld sinnvoll für die kollektiven Ziele der Allgemeinheit einsetzen soll? Lenin lässt grüßen.

Die moralische Verkommenheit der selbsternannten Verbraucherschützer zeigt sich an der Reaktion der New Yorker Behörden auf die wachsende Popularität des Bitcoins. Zunächst ließ man verlautbaren, dass man den Bitcoin grundsätzlich befürworte, nur um dann wenige Tage später die „unstrittig notwendige Regulierung“ zu fordern. Bitcoinhändler müssten zukünftig eine Bitcoin-Lizenz erwerben, um diesen verkaufen zu dürfen – man wolle dubiose Anbieter verhindern. Zudem solle das akribische Protokollieren aller Transaktionen inklusive des Namens und der Adresse des Bitcoin-Käufers die nötige Transparenz sicherstellen, was aus Sicht des Datenschutzes bedeutet: Der Staat hat Einsicht in den Geldbestand des Individuums und kann somit Macht ausüben. Die Händlerlizenz wird erst der Anfang sein – die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass auch die Einzelhändler bald Regulierungen unterwerfen weden sollen. China, Russland und Thailand und eine Handvoll anderer autokratischer Staaten haben die Bedrohung in Form des Bitcoins bereits verboten.

Stellen Sie sich nun vor, Sie besäßen ein kleines Unternehmen. Ihr größter Konkurrent würde nun öffentlich fordern, dass es seine Erlaubnis für das Verkaufen ihres Produktes brauche. Zudem fordere er die Offenlegung aller Informationen über ihre Kundschaft. Natürlich – so betont ihr Konkurrent gebetsmühlenartig – sei dies nur zum Schutz der Verbraucher gedacht. Wahrscheinlich würden Sie die Anweisungen ihres übergeschnappten Konkurrenten einfach ignorieren oder ihn sogar anzeigen.

Die Analogie ist offensichtlich – die größte Bedrohung für den Staatsapparat, nämlich ein freies Geldsystem soll eliminiert werden. Die Institution, die weder vor gezielter inflationärer Eigentumsvernichtung zurückschreckt noch direkte Enteignungen scheut, maßt sich ein Urteil an und die strenggläubige Masse ergötzt sich abermals an der schützend erscheinenden Hand des Staats, die ihn in Wahrheit ausnimmt.

Wer ist also wirklich hilflos und wer sollte besorgt sein?

Besorgt sollte der Bürger sein – er wird nicht als mündiger Bürger, sondern als hilfloser Verbraucher gesehen, den es zu bevormunden gilt. Er sollte besorgt darüber sein, dass man ihm eigene Entscheidungen, die – wie alles im Leben – an ein Risiko gekoppelt sind, abzunehmen versucht. Besorgt auch darüber, dass man ihm technologischen Fortschritt nicht zutraut und ihm das Recht auf Anonymität bei der Verwaltung der eigenen Geldbestände verweigert.

Hilflos ist die Politik. Die souveränen Forderungen nach Regulierung und Kontrolle sind nicht mehr als ein verzweifelter Versuch, um den drohenden Kontrollverlust zu verhindern. Das revolutionäre Element des Bitcoins ist die Eigenschaft der Machtbalance. Niemand hat mehr Macht als der andere Marktteilnehmer. Eine Manipulation oder Dressur durch die Regierungen und Staaten wird immer ein Wunschtraum dieser bleiben. Freiwillige Kooperation lässt sich nicht aufhalten. Der Bitcoin ist nicht aufzuhalten.

Die Auswirkung staatlicher Regulierung auf den Bitcoin

Die Auswirkung staatlicher Regulierung auf den Bitcoin

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Das Schaf im Wolfspelz: Die Afd und das Geld

– von konsequenter Systemgläubigkeit und blauäugiger Symptomkurierung.

1559464_227807960725113_847094572_oDer Angstschweiß fließt in Strömen, die Gesichter schäumen vor Anstrengung – FDP, AfD und Keynes stemmen sich mit ganzer Kraft gegen das Tor des vermeintlichen Elfenbeinturms.
„Lasst Hayek und Mises bloß nicht raus! Das könnte Schäffler so passen!“, brüllt die FDP zu ihren Kollegen. „Hört endlich mit dem Schäffler-Mobbing auf – nachher wird er noch ein Blauer!“, stöhnt die AfD. Die Schläge auf der Innenseite des Tores werden heftiger, Keynes bricht zusammen: „Rettet das System! Ob Euro, D-Mark oder was auch immer, aber rettet das System! Es leben die Schulden!“. „Brüder im Geiste! Es lebe die Inflation! Es lebe der Staat!“, grölen alle schwungvoll im Takt.

… Stopp. Halt. Moment: AfD und FDP aus einem Holz, an der gleichen ideologischen Front?

Seit der Gründung der Alternative für Deutschland wird der programmatische Schleifstein angesetzt – munter säbelt die AfD-Führung die programmatischen Speerspitzen weg. Man wolle ja schließlich eine Volkspartei sein, die für jede Wählergruppe attraktiv sein müsse.

„Wir sind für die Abschaffung des Euros“ wurde vor der Bundestagswahl zu einem „Wir sind gegen diesen Euro“ gehobelt und in den letzten Monaten zu einem „Deutschland soll im Euro bleiben, die Südländer mögen bitte austreten“ zurechtgesäbelt. Im Juni 2014 ist nicht mehr viel übrig: Chef Lucke fordert lediglich den „Grexit“, den Austritt Griechenlands. Frankreich und Italien könnten gegebenfalls doch im Euroraum verbleiben.

Sicherlich sind alle drei Alternativen besser als jede geldpolitische Forderung der etablierten Eigentumsvernichter – die Forderungen sind jedoch genauso „revolutionär“, „neu“ oder „systemkritisch“ wie die Grüne Jugend tolerant, die FDP liberal oder Angela Merkel eine fahnenschwingende und patriotische Stimmungskanone ist. Die AfD piepst leise und vorsichtig auf – die Gelddruckorgie des Staats feiert munter weiter und besäuft sich mit billigem Geld (an dieser Stelle: Grüße an Draghi und Konsorten!).
Die AfD hält am Staatsmonopol fest: Sie hinterfragt weder dutzende Repressionen noch die völlig unangemessene Geldmengenerweiterung. Sie hinterfragt weder, wo das ganze Geld für die horrenden Schulden seinen Ursprung hat, noch hinterfragt sie, ob dieses System nachhaltig ist. Die Tatsache, dass der Bürger einem Geld ausgeliefert ist, dessen Wert in 10 Jahren er sich nicht sicher sein kann, dessen Entstehung nicht etwa durch Arbeit, sondern durch einen willkürlichen Knopfdruck erfolgt, hinterfragt die AfD nicht. Dass des Bürgers Geld nicht im Banktresor verweilt, sondern munter und ohne zureichende Sicherungen verliehen wird, stößt auf taube Ohren. Die AfD ist das geldpolitische Schaf im Wolfspelz – revolutionär nach außen, systemgläubig und harmlos nach innen.

Die politische Dekadenz ist stets bemüht, die Allianz von Staat und Bankenwesen mit allen Mitten zu verteidigen und die Alternative, das Marktgeld und dessen Vertreter Hayek und Mises, im Elfenbeinturm anzuketten – zu groß sind die Synergien zwischen Staat und Bank. Die Banken suhlen sich in frischem und billigem Geld, die Staaten feiern ihre Kreditgeber in einer Verschwendungsorgie und müssen sich nicht vor schlechten Träumen fürchten: Durch seine Regulierungswut verteidigt der (größte Monopolist) Staat seine Monopolstellung erbittert – das Teilreservesystem wird für die Zukunft betoniert.
Damit die Orgie munter weitergeht, müssen Schulden her. Ohne Schulden, kein frisches Geld. Ohne frisches Geld, keine Schulden. Ein Teufelskreis, den man mit ein wenig „Zurück zur D-Mark“ oder „Lasst die Griechen ausscheiden“ nicht brechen kann. Was stört es den Rummel, wenn das Kinderkarussell ausfällt?

„Wären wir auf einer grünen, unbewohnten Insel, könnte man über die Einführung des Marktgeldes reden – aber in unserer globalisierten Welt ist das nur eine Utopie“, plappert das außerirdische Wesen namens „Staatsliberalist“, auch unter dem Pseudonym „Christian Lindner“ bekannt, in einem Interview mit den „Sons of Liberty“. Währungswettbewerb? Die ersten Politiker und Bankiers kollabieren – „Chaos, Verwirrung, Armut, Zusammenbruch!“

Zeit für Fakten:

Marktgeld – jedes Individuum oder jede Gruppe an Individuen, sei es der Staat, die Banken oder Claudia Roth (sofern sie nicht auf der Krim kampiert), könnten eine eigene Währung ausgeben. Ein Großteil der Währungen würde sich nicht durchsetzen – nur die gefragtesten Währungen, die dem hohen Wettbewerbsdruck standhalten, würden sich durchsetzen.
Wie das funktioniert? Fragen Sie sich selbst: Würden Sie die Claudia-Roth-Währung wählen, die – ähnlich wie der Euro oder der Dollar – beliebig nachgedruckt werden kann und ständig an Wert verliert? Oder würden Sie lieber die „Alternative Währung“ wählen, die zu 100% mit Gold gedeckt ist? Jeder hat die Wahl, jeder ist wahrlich frei in seiner Entscheidung.
Die eine Währung ist ideal zum Sparen, die andere ideal für den Konsum und eine dritte Währung ideal für Investitionen. Die Vielzahl an Währungen ermöglicht, den persönlichen Geldbestand an den eigenen Lebensstil anzupassen.

Aber womit soll ich bezahlen? Was wäre, wenn der grüne Frutarierladen oder der Antifa- Merchandising-Shop nur die Claudia-Roth-Schrottwährung akzeptiert, ich aber die gefragte „Alternative Währung“ halte – liebe Frutarier, liebe Verfassungsfeinde: Nicht verzweifeln, aber Ersterer wird Konkurs anmelden und Zweiterer wird seinen Kunden abverlangen, mit der Claudia-Roth-Währung zu bezahlen und folglich einen Wettbewerbsnachteil akzeptieren müssen.
Der Anbieter, der seine Waren gegen eine Währung verkauft, die in der Bevölkerung verbreitet ist, beispielsweise gegen die „Alternative Währung“, hat einen Wettbewerbsvorteil gegenüber dem Anbieter, der nur Minderheitswährungen akzeptiert.
Wieso also bei Supermarkt A einkaufen, der nur eine einzige Währung akzeptiert, wenn Supermarkt B alle Währungen akzeptiert, die ich halte?

Doch muss ich dann befürchten, gegen einen Pfosten zu laufen, weil ich im Supermarkt ständig den Wert meiner Währungen mittels Taschenrechner gegeneinander aufrechnen muss? Muss ich mir einen Rollkoffer anschaffen, um meine verschiedenen Währungen zum Supermarkt zu karren – es könnte ja sein, dass er für Produkt A die Währung A und für Produkt B die Währung B fordert? Aus Gründen der Praktikabilität wird eine Verrechnungswährung eingeführt werden – nicht 1000 Preisschilder werden neben der Butter kleben, sondern ein Schild, das den Preis in der Verrechnungswährung anzeigt. Jede Währung hat in der Verrechnungswährung einen Wert – so kann ich meine Waren mit Währung A, B, C oder D bezahlen. Vorzugsweise verwendete ich eine Währung, die ideal für den Konsum ist.

Ideal für den Konsum? Währung A, B, C, D? Muss ich erst meinen Bachelor in Volkswirtschaft abschließen, um zu entscheiden, welche Währung für welchen Zweck geeignet ist? Wo eine Nachfrage besteht, dort wird sich auch ein findiges Individuum finden, das ein Angebot schafft – eine der vergessenen goldenen Regeln der Marktwirtschaft.
Unternehmen werden sich gründen, die Sie – gegen Lohn – beraten. So wie es heute Ernährungsberater gibt, wird es morgen Währungsberater geben. So wie Sie sich heute über Martin Schulz Terminplaner informieren können, so werden Sie dies morgen über die Währungen A, B, C, D können.
Die Nostalgiker wählen das Fiat-Money, die Sicherheitsfanatiker die Goldwährung, die Mittelalterfans die Silbermünze, die Optimisten und Revoluzzer den Bitcoin.

Der Bitcoin startet seinen Feldzug, das Marktgeld verlässt den Elfenbeinturm 

bitcoins182way2008 wurde die kryptographische Währung „Bitcoin“ geschaffen – die disruptivste und dezentralste Währung der Welt, die Marktgeldkritiker entwaffnet, indem sie das Argument „Marktgeld ist utopisch“ entkräftet. Er ist lediglich ein Beispiel für ein Geld, das seine Geburt im freien Markt hat und nicht „Vater Staats“ Schoß entspringt. Bitcoins sind käuflich erwerbbar. Kauft man einen Bitcoin, erhält nicht mehr als einen Code. Dieser kann auf einen Schein gedruckt werden, im Handy gespeichert werden, auf meine Hand
geschrieben werden oder der Halter prägt ihn sich ein. Jeder Bitcoinhalter verfügt über sein persönliches Konto, über seine persönliche Signatur, die nur er besitzt.

Der Bitcoin wird durch Arbeit geschaffen – die Silbermünze hat deswegen einen Wert, weil sich jeder Halter des Silbertalers bewusst ist, dass dieser nicht aus „dem Nichts“ kommt, sondern unter körperlicher Arbeit erzeugt wurde. Auch für die Erzeugung von Bitcoins ist Arbeit von Nöten (Rechenleistung).
Der Bitcoin verwaltet sich selbst – es bedarf keiner Zentralbank, keiner Regulierung, keines Staats.
Der Bitcoin ist teilbar und flexibel – einen Euro kann man in 100 Cents teilen, den Bitcoin in Millionstel.
Der Bitcoin ist unfälschbar – nach dem heutigen Stand der Wissenschaft ist es unmöglich, den Bitcoin zu fälschen.
Des Bitcoins Wert ist beständig – die Menge an Bitcoins ist begrenzt, die Inflation lässt sich exakt berechnen.
Der Bitcoin ist transparent – jede Transaktion wird notiert und in einer Bilanz festgehalten. Jeder Bitcoinhalter hat eine Kopie dieser Bilanz. Eigentumsverhältnisse sind klar definiert.

Bargeld ist das ideale Zahlungsmittel: Es beansprucht keine Transaktionsgebühr, ist unverhinderlich, unumkehrbar und anonym. Kaufe ich jemandem ein Kaugummi ab und überreiche ihm im Gegenzug Bargeld, so zahle ich keine Gebühr für den Handel. Niemand kann mich hindern, dem Verkäufer das Bargeld zu überreichen. Der Verkäufer kann nach Erhalt des Geldes weglaufen – die Transaktion kann nicht rückgängig gemacht werden. Bargeldverkehr kann nicht zurückverfolgt werden – kein Staat der Welt kann mir mein „Bargeld“ streichen oder in meinem „Bargeldverkehr“ schnüffeln.
Der „Bitcoin“ erfüllt die Eigenschaften des Bargelds, überwindet jedoch die räumliche Barriere – in Sekunden kann dieser weltweit überwiesen werden. Niemand kann mich an dieser Transaktion hindern. Das Internet kann zensiert, aber nicht „ausgeschaltet“ werden. Der Bitcoin ist überlegen – er ist das bessere, das digitale Bargeld.

Eine der besten Kurzvorstellungen des Bitcoins:

Eine Bilanz
Die Ökonomen Hayek und Mises überwinden mit ihrer Österreichischen Schule die fragilen Säulen der staatlichen Währungen, nämlich Überwachung, Wertverlust, Enteignung und politische Willkür. Sie überwinden die Umverteilung von unten nach oben, beenden das Nutznießer- und Schmarotzertum von Staat und Bank, schieben dem überbordendem Keynesianismus den Riegel vor und hauchen einem fast vergessenem Grundsatz wieder Leben ein, den die FDP längst auf dem Euro-Altar geopfert hat; einer Tugend, mit der die AfD endgültig beweisen könnte, dass die „FDP 2.0“ nur ein Hirngespenst ist: Dem Grundsatz, dass die Freiheit stets das höchste Gut ist – auch in der Geldpolitik.

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